Der 13.2.01 begann wie jeder Tag .Stefanie ging mit einem Lachen zur Schule und auch das Küsschen beim losgehen war ein Ritual,das ich sehr genoss.Es stand eine Mathearbeit an und trotzdem,oder gerade deshalb ging Stefanie scherzend zur Tür hinaus,Wissend das die Note gut ausfällt.Gegen Mittag bekam ich einen Anruf aus der Schule,Steffi ist mit einem Schrei zusammengebrochen.Nie kam mir der Weg zur Schule so lang vor,obwohl ich mehr Lief als ging,er wollte kein Ende nehmen.Stefanie lag auf einer Liege,ab und an Schrie sie,dann wieder war sie ruhig,aber sie war Ansprechbar.Meine Angst wuchs,denn nie hatte ich mich so Hilflos gefühlt,nie hatte ich solche Angst um mein Kind .Der Krankenwagen kam,es hat für mich Stunden gedauert bevor er losfuhr,denn auch wenn es Minuten waren ,so kam es mir doch ewiglang vor.Im Krankenwagen schrie sie wieder,der Schmerz war im Kopf,dann wurde Steffi wieder ruhig.An einer Kreuzung sagte sie:Ich Sterbe.....und ich Antwortete mit:so schnell Stirbt man nicht.....Stefanie wurde ruhig ...zu Ruhig...als schliefe sie.Im Krankenhaus wurde sie in einem Zimmer mit vielen Ärzten,Schwestern untersucht und da Steffi nicht ruhig blieb ,bat man mich zu ihr.Ich streichelte sie,dann nahm sie meine Hand und legte sie auf ihre Wange....Nun wurde unter Narkose eine Thomographie gemacht und ich hatte Zeit meinen Mann in der Firma anzurufen.Als Harry kam zeigte uns der Arzt die Bilder....Blut war auf einer hälfte des Köpfchens zu sehen.Stefanie wurde in die Uni-Klinik nach Göttingen geflogen und wir fuhren so schnell wir konnten mit dem Auto zur Klinik.Stefanie war schon in der NOT-OP,unsere Angst stieg ins Unermessliche.Nach der OP sagte uns der Arzt:Ihre Tochter wird die Nacht wohl nicht Überleben.Ein Spruch der viel sagt und dennoch bei mir nicht ankam....meine Antwort war:Wie soll ich ohne meine Tochter LEBEN?.Stefanie hat die Nacht überlebt und meine Hoffnung wuchs.Am 15.2 wurde sie nochmal Operriert und am 16.2 als ich zu ihr ging sah ich das der Gehirndruck von 18 auf 34 gestiegen ist.Hier und jetzt erklärte mir ihr Arzt das der Gehirntot eingetreten ist und ich wußte Stefanie und Ich haben verloren.Das Wochenende waren wir nach Hause gefahren und doch immer mit dem Gedanken das Stefanie zurückkommt.Am 19.2.01 fuhren wir wieder in die Klinik,als wir Eintrafen wurde uns der Tot unserer Tochter mitgeteilt.

Stefanie wurde zur Organspende freigegeben und konnte zwei Kindern das Leben schenken,sowie drei Erwachsene von schwerer Krankheit befreien.

Stefanie lebt nicht nur in uns weiter ,es wird immer ein Teil irgentwo auf der Erde von ihr sein.

Dank der tollen Ärzte,die uns nie alleinließen,immer an unserer Seite waren,konnten wir diesen Schritt gehen......

Ich vermisse meine Tochter auch Heute noch ganz endsetzlich,Wünsche mir fast jeden Tag das sie wiederkommt,das der Schmerz und die Sehnsucht aufhören.

Ich werde ihren Namen immer aussprechen,jeden Tag,jede Stunde,jede Minute,denn Steffi, meine Else, ist und bleibt bis zu unserem Wiedersehen ein Teil meines Lebens und ein ganz großer Teil von und in meinem HERZEN.Sie lebt mit uns WEITER


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